Texte, die Räume verkaufen: Copywriting für Interior-Design-Erfolg

Zielgruppen verstehen: Schreiben für Augen, Hände und Herzen

Skizziere konkrete Personas: die junge Familie mit Spielzeugchaos im Flur, die Gründerin im Altbau-Loft, der Hotelier mit zu dunkler Lobby. Formuliere ihre Wünsche, Hürden und Budgets, damit Texte fühlbar passgenau werden.

Bewährte Formeln, sensibel adaptiert

Nutze „Bevor–Nachher–Brücke“ für Projektseiten oder „So“-Formeln: „So wird Ihre kleine Küche zur großzügigen Bühne“. Vermeide Floskeln, erde jedes Versprechen in einem konkreten Nutzen, der sofort visuell vorstellbar ist.

Power‑Wörter aus dem Raum

Arbeite mit Wörtern, die Material, Licht und Ruhe transportieren: matt, handwerklich, raumhoch, diffuser Morgen, leise Kanten. Kombiniere sie mit Ergebniswörtern wie konzentrierter, aufgeräumter, einladender, um messbare Wirkung zu signalisieren.

Mini‑Test: Warum eine Zahl Wunder wirkt

Auf einer Bad-Seite ersetzten wir „Individuelle Lösungen“ durch „Sieben ruhige Stauraum‑Ideen für kleine Bäder“. Die Zahl weckt Neugier, „ruhig“ verspricht Gefühl. Ergebnis: mehr Klicks auf die Galerie und längere Verweildauer.

Storytelling: Projekte erzählen statt nur zeigen

Sensorische Szenen schreiben

Erzeuge kleine Filmszenen: „Wenn der erste Kaffee die Eichewärme trifft und der Lärm der Straße hinter Filzpaneelen versickert.“ Solche Sätze verankern Technik in Gefühl, ohne technisch zu klingen. Leser erinnern Atmosphäre, nicht Maße.

Fallbeispiel mit Wendepunkt

Ein Atelier suchte mehr Licht, doch Denkmalschutz bremste. Die Lösung: helle Böden, Spiegelachsen, indirekte Deckenlinien. Der Text zeigte den Wendepunkt, nicht nur das Ergebnis. Kommentare stiegen, Anfragen wirkten vorbereiteter und konkreter.

Call‑to‑Action als Erzählfortsetzung

Statt „Kontakt aufnehmen“: „Erzählen Sie uns Ihre Raumsituation – wir schreiben die nächste Szene gemeinsam.“ Solche CTAs greifen die Story auf, laden zum Dialog ein und erhöhen die Chance auf ehrliche, nützliche Erstinformationen.

Social Proof, der nicht nach Werbung klingt

Vorher‑Nachher ohne Übertreibung

Nenne konkrete Hindernisse: „zu hallig“, „Lichtinseln statt Flut“, „tote Ecke neben Kamin“. Beschreibe die Lösung knapp und visuell. So erkennt die nächste Leserin ihr eigenes Problem und fühlt sich gesehen statt beworben.

SEO für Interior‑Design‑Texte: Sichtbar, lokal, begehrlich

Unterscheide Inspiration („Altbau Wohnzimmer Ideen“), Orientierung („Innenarchitektin Berlin Prenzlauer Berg“) und Entscheidung („Akustikplanung Home Office Angebot“). Baue Seiten so, dass jede Intention die passende Tiefe, Bilder und CTAs erhält.

SEO für Interior‑Design‑Texte: Sichtbar, lokal, begehrlich

Verwebt Kiez‑Namen, Baustile und typische Grundrissprobleme natürlich im Text. Ergänze strukturierte Daten und präzise Kontaktblöcke. So wirkt die Seite nahbar für Nachbarschaften, ohne wie ein Branchenbuch zu klingen.

Markenstimme entwickeln: Konsistenz über Kanäle

Stilguide mit Werten verknüpfen

Lege fest, welche Adjektive euch prägen: reduziert, warm, funktional, spielerisch. Verbinde sie mit Beispielsätzen und No‑Go‑Wörtern. So schreiben auch neue Teammitglieder sofort im richtigen Klang, ohne sterile Schablonen.

Redaktionsfluss und Feedback

Plant kurze Schleifen: Rohtext, laut lesen, Bildabgleich, Kundensicht. Notiere typische Rückfragen von Interessenten und beantworte sie proaktiv in FAQ‑Abschnitten. Lade Leser ein, Themenwünsche zu senden – wir greifen sie in künftigen Artikeln auf.

Kanalübergreifende Erzählbögen

Baue eine Quartalsgeschichte: vom ersten Moodboard über Baustellenmoment bis Einzug. Verteilt sie in Episoden. Schließe jede Episode mit einer Frage: „Welches Detail würden Sie anders lösen?“ – und fördere echte Gespräche.
Potinst
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