Effektive Copywriting-Tipps für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten
Werte in Worte verwandeln
Listen Sie drei Kernwerte Ihres Studios auf und formulieren Sie pro Wert einen Satz, der ein konkretes Versprechen macht. Statt „hochwertig“ schreiben Sie „wir wählen Materialien, die sich nach fünf Jahren noch neu anfühlen“. Testen, laut vorlesen, feilen – und teilen Sie Ihre Lieblingsformulierung.
Ein Tonalitätsleitfaden, der Entscheidungen erleichtert
Definieren Sie Beispiele für „so schreiben wir“ und „so schreiben wir nicht“. Warm, präzise, bildhaft – statt technisch, distanziert, wortreich. Hängen Sie den Leitfaden ans Team-Board, nutzen Sie ihn vor jedem Posting, und bitten Sie Kolleginnen um kurze Gegenlese mit konkreter Rückmeldung.
Narrative Herkunftsgeschichte
Formulieren Sie in 120–150 Wörtern Ihre Gründungsgeschichte als Mini-Erzählung mit Wendepunkt. Erzählen Sie, wann Raumgestaltung plötzlich Bedeutung bekam, und welche Klientin dadurch besser schlafen konnte. Schließen Sie mit einer Frage: Welcher Moment hat Ihr Verständnis von Zuhause verändert?
Portfolio-Texte, die Räume fühlbar machen
Beginnen Sie mit einem Satz, der den Ausgangszustand knapp zeichnet, dann drei Sätze über Entscheidungen und ein Schlussbild mit Ergebnisgefühl. Vermeiden Sie Fachjargon, nutzen Sie Sinneseindrücke wie warmes Morgenlicht, weiche Akustik, beruhigte Blickachsen. Welche Passage ruft bei Ihnen ein klares Bild hervor?
Portfolio-Texte, die Räume fühlbar machen
Ersetzen Sie „Wohnung Müller, 2023“ durch Nutzen-Headline: „Aus Flur wird Ankommen: Eine 7-Quadratmeter-Lösung für Schuhe, Ruhe, Ordnung“. Testen Sie drei Varianten, lesen Sie laut, wählen Sie die mit dem klarsten Bild. Stimmen Sie ab: Welche Headline öffnet Ihre Neugier am stärksten?
Website-Startseite, die führt
Hero-Satz mit Zielbild
Formel: Wir + Ergebnis + Zielgruppe + Kontext. Beispiel: „Wir gestalten ruhige Familienwohnungen, die Spielzeug verschwinden lassen und Gesprächsräume schaffen – in urbanen Grundrissen.“ Prüfen Sie, ob der Satz Neugier weckt und ein klares Bild erzeugt. Was wäre Ihr Einzeiler? Teilen Sie ihn.
Nutzen vor Features
Listen Sie drei Probleme Ihrer Klientinnen und die gelösten Zustände: Lärm, Stauraum, Licht. Beschreiben Sie Ergebnisse wie „abends leiser“, „Jacken verschwinden“, „Schreibtisch bekommt Tageslicht“. Verlinken Sie je ein Projekt als Beleg. Welche Nutzenformulierung trifft Ihre Zielgruppe am präzisesten?
SEO für Innenarchitektur verständlich
Recherchieren Sie Fragen wie „kleine Küche Stauraum Ideen Berlin“ oder „ruhiges Homeoffice ohne Umbau“. Antworten Sie präzise mit bebilderten Schritten. Eine Seite, eine Kernfrage, klare Zwischenüberschriften. Welche Suchfrage hören Sie am häufigsten? Schreiben Sie sie auf und beantworten Sie sie heute.
SEO für Innenarchitektur verständlich
Formulieren Sie Titel mit Nutzenversprechen und Ortsbezug, etwa „Akustik im Altbau verbessern – Innenarchitektur in Köln“. Die Meta-Beschreibung liefert einen Mini-Call-to-Action. Testen Sie zwei Varianten, beobachten Sie Klickrate. Teilen Sie Ihre Ergebnisse, damit andere von Ihren Daten lernen.
E-Mail und Social Media mit Haltung
Betreffzeilen, die geöffnet werden
Kontrast und Konkretion wirken: „Der Schrank, der Streit verhindert“ schlug in einem Berliner Loft-Projekt „Neues aus dem Studio“ um 38 Prozent. Versprechen Sie ein konkretes Lernstück. Laden Sie Abonnentinnen ein, auf die Mail zu antworten und eine Frage zum Projekt zu stellen.
Instagram-Captions als Mini-Story
Nutzen Sie die 3-2-1-Struktur: drei Sinneindrücke, zwei Entscheidungen, eine Frage. Beispiel: Licht, Griff, Laufwege; Türen bündig, Bank unter Fenster; „Was beruhigt euren Flur?“. Testen Sie Längen, speichern Sie Bestperformer. Kommentieren Sie, welche Story-Elemente bei Ihrer Community Resonanz auslösen.
Pinterest und LinkedIn wirkungsvoll nutzen
Beschreiben Sie beim Pin das Ergebnisbild und fügen Sie Lösungsschritte hinzu. Auf LinkedIn teilen Sie eine Lektion aus einem Projekt in 7–10 Sätzen. Enden Sie mit einer konkreten Frage an Kolleginnen und Bauherren. Welche Plattform bringt Ihnen die besten Anfragen – und warum?
Kundenstimmen und Fallstudien, die überzeugen
Die richtigen Interviewfragen
Fragen Sie nach dem Alltag vor und nach dem Projekt, nach einem Moment, der alles veränderte, und nach dem überraschendsten Detail. Zitieren Sie wörtlich, kürzen Sie nur Füllwörter. Bitte um Freigabe per Mail. Welche Frage liefert Ihnen die stärksten, emotionalsten Antworten?
Fallstudie mit rotem Faden
Gliedern Sie in Kontext, Herausforderung, Entscheidung, Ergebnis, Zitat. Ergänzen Sie Zahlen: Minuten gesparte Wege, Dezibel reduziert, Stauraum gewonnen. Enden Sie mit einem stillen Bild. Posten Sie Ihre nächste Fallstudien-Struktur zur Diskussion und sammeln Sie Hinweise aus der Community.
Ethik der Überzeugung
Vermeiden Sie Angsttaktiken. Schreiben Sie ehrlich über Grenzen, Budgets und Zeit, und erklären Sie Ihre Entscheidungen. Transparenz baut Vertrauen. Bieten Sie Alternativen an, wenn Ziele kollidieren. Teilen Sie Beispiele für respektvolle Kommunikation in der Gestaltung – wir kuratieren die besten.
Feinschliff: Klarheit, Rhythmus, Präzision
Markieren Sie Stolperstellen beim Vorlesen. Streichen Sie Füllwörter, ersetzen Sie Substantivketten durch Verben. Jede Zeile soll führen, fühlen, handeln. Bitten Sie eine Kollegin um eine 60-Sekunden-Reaktion und notieren Sie die stärksten Bilder. Welche Passage blieb im Kopf?
Feinschliff: Klarheit, Rhythmus, Präzision
Ersetzen Sie „optimieren“ durch „entlasten“, „verändern“ durch „beruhigen“, „gestalten“ durch „ordnen“. Nennen Sie „Bank unter Fenster“ statt „Sitzgelegenheit“. Konkretion schafft Vertrauen. Sammeln Sie eine persönliche Wortliste und teilen Sie Ihre Top-5 im Kommentarbereich.